Archiv für August 2009

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30. August 2009

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22. August 2009
  • The Blurring of Government | GOVERNING – Andrea DiMaio about the ongoing transformation of society, technology and business and the challenges this poses for government
  • Capitol Words
  • Government, Social Networks and Security Risks – “Twitter’s outage last week, allegedly due to a Denial of Service attack that affected also other sites (including Facebook), raised very valid questions about whether government agencies using these web 2.0 tools are exposed to greater risks than those that do not.”
  • A Local Government Tale: A Portal Away From Web 2.0 – “Let’s think about a future where all it’s left of the city portal are a set of widgets and web services that can be used in whichever context intermediaries as well as users see fit. This would probably lead to the ultimate user experience, overcoming many of the issues that government portals still have as they struggle with fictitious “life-event” or “one-stop-shop” model.”

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20. August 2009
  • Is Government a Data Wholesaler or Retailer? – Clay Johnson from the Sunlight Labs compares the role government should take in providing public data to commerce. Government should first be concernce about taking the wholesale position and provide raw data in bulk together with APIs. As a second step government should act as a retailer and prepare the data for presentation on a website to citzens.
  • What info about social media in government would you share with IT Execs? – “What type of information about social media would you find useful as an IT leader? For those of us who aren’t in the IT shop, what conversations have helped communicators, web managers and tech shops move ideas forward?”
  • The VoicE Project: Your Voice in the European Union – “Using state-of-the-art communication tools like blogs and online forums, the platform facilitates a constructive dialogue between citizens and their elected representatives at EU level.”

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18. August 2009
  • Gov 2.0: The Promise Of Innovation – Forbes.com – Tim O´Reilly draws an analogy from technology like the PC, the WWW or the iPhone, which provide a platform for others to the future development of government. According to him, government should become a platform enabling others to solve problems.
  • Google wants you – “Google have taken a more aggressive stance in targeting the public sector with the launch of Google LocalGov here in the UK. While the offering is not particularly different from what anybody else can get, it certainly deserves some attention in terms of relevance. “
  • Twenty-Five Interesting Ways to use Twitter in the Classroom -
  • Turin map sharing | ePractice – “MappaTO is a web application designed to offer citizens a web 2.0 instrument to customize and share maps on the City of Turin website. Using Google Maps technology, MappaTO allows users create maps with points of interests, paths and other areas.”

Alles neu macht bundestag.de?

12. August 2009

Der Webauftritt des deutschen Bundestages hat eine Überarbeitung erfahren. Das neue Design wurde heute veröffentlicht. Wirklich neue Funktionen finden sich leider kaum. Vorhandenes wird jetzt besser dargestellt, vor allem die Übertragungen aus dem Plenarsaal. Auch wurde die Benutzeroberfläche der verschiedenen Datenbanken verbessert.

www.bundestag.de nach der Überarbeitung am 12.8.2009

www.bundestag.de nach der Überarbeitung am 12.8.2009

Leider wurde aber die Chance nicht genutzt grundlegende Änderungen vorzunehmen. So gibt es immer noch keine Schnittstellen, die den automatisierten Bezug großer Mengen an Informationen aus den Diskussionen und Beschlüssen des Bundestags erlauben. Da sind zum Beispiel die Parlamente in den USA und Großbritannien deutlich weiter. Auf Basis der Daten, welche diese Parlamente über ihre Schnittstellen zur Verfügung stellen sind zahlreiche Webangebote von Dritten entstanden. Diese stellen vielfach Online-Werkzeuge zur Verfügung, mit denen die Vielfalt an Informationen aus den Gesetzgebungs- und Beratungsprozessen schnell und einfach analysiert werden kann.

Beispiele für Webseiten in den USA und Großbritannien, die bei der Beobachtung der Volksvertretungen helfen:

TheyWorkForYou.com bereitet die Debatten der britischen Parlamente so auf, dass jeder Absatz der Reden im Internet einfach kommentiert und verlinkt werden kann.

GovTrack.us bietet viele Möglichkeiten die Entstehung von Gesetzen genau nachzuverfolgen. Neben Informationen über den aktuellen Stand der jeweiligen Gesetzgebung werden die verschiedenen Versionen und Kommentierungen der unterschiedlichen Gremien zur Verfügung gestellt. Unterschiedliche Versionen können in automatisch verglichen werden. Über jedes einzelne angelaufene Gesetzesvorhaben kann man sich per RSS-Feed informieren.

Eine kleine Presserundschau zum heutigen Relaunch von bundestag.de:

Schon vor der offiziellen Vorstellung des überarbeiteten Portals befragte der Deutschlandfunk den Direktor des Grimme-Instituts Uwe Kamman zu den Möglichkeiten und Chancen von bundestag.de

Eher skeptisch der Artikel “Leider nur ein Relaunch” im Tagesspiegel mit dem Fazit:

Da ein Relaunch im klassischen Sinne nicht bedeutet, neue, innovative Produkte einzuführen sondern als Ersatz einer bestehenden Seite genügen soll, kann man diesen als gelungen bezeichnen. Die Chance einer längst nötigen Weiterentwicklung hat man damit allerdings vertan.

Positiv beurteilt tagesschau.de in dem Artikel “Der Adler gibt Auskunft” den neuen Auftritt:

Insgesamt ist die Neugestaltung der Bundestagsseite im Internet gelungen. Viele Punkte wurden erweitert und sind trotzdem leichter zu handhaben, außerdem kommt der neue Auftritt wesentlich zeitgemäßer daher als der Vorgänger. Die knapp vier Millionen Besucher pro Monat wird es freuen.

Das Handelsblatt stellt in seiner Meldung “Der Politik ein Gesicht geben” fest:

Die Suche nach Informationen wird durch den Relaunch in jedem Fall nutzerfreundlicher. Die Seite präsentiert sich übersichtlicher und ruhiger fürs Auge.

Die Süddeutsche Zeitung bringt eine Meldung der DPA, in der Georg Hackmack einer der Mitgründer von abgeordnetenwatch.de die zu geringen Kommunikationsmöglichkeiten kritisiert:

Kritisch sieht er [Gregor Hackmack] dagegen den Verzicht, über die Homepage mit den Bürgern in einen Dialog zu treten. bundestag.de bleibe somit eine Einbahnstraße der Kommunikation.