Posts Tagged ‘gov20’

NSW Public Transport Data Exchange (TDX) Program

3. Oktober 2009

“As part of the government’s plan to expand the available channels for accessing public transport information, this webpage has been created to provide route, timetable and stop/station/wharf information for download. The data is made available in the TransXchange format, an internationally recognised open XML standard for the exchange of public transport information.”

    Twitter für Politiker ohne Twitter

    28. September 2009

    Der Dienst @2gov bietet jetzt in den USA an, Twitter-Nachrichten an Politiker weiterzuleiten, selbst wenn diese die Kurznachrichtenseite gar nicht benutzen. Einmal auf der Webseite registriert können Nutzer Nachrichten an die Politiker ihres Wahlbezirks senden, indem sie @2gov in ihre Nachrichten aufnehmen. Nach Eigenaussage sammelt der Dienst diese Nachrichten und erstellt daraus einen Report, der den Volksvertretern übermittelt wird. Hört sich einfach und effektiv an.

    Government 2.0 zu techniklastig

    27. September 2009

    Christian Heise stellt bei Zeit Online richtig fest:

    Dennoch müssen offene Plattformen, freier Zugang zu staatlichen Informationen, Transparenz und Informationsfreiheit elementare Bestandteile zukünftiger Netzpolitik sein. Sie sind Grundvoraussetzung für eine liberale Netzgesellschaft. Der falsche Weg wäre allerdings, sich dabei allein auf das Netz als abgeschlossenen, politischen Raum zu konzentrieren.

    Er kritisiert die aktuelle Government 2.0-Bewegung sich zu stark auf die technologische Lösungsaspekte zu konzentrieren. Was sicher richtig ist, Technik wird auch hier gerne als alleiniger “problem solver” gesehen. Viel lernen kann man hier sicher von der, seit langem aktiven, eParticipation-Bewegung, gerade im Bereich der Stadtplanung.

    Mitmachen beim offenen Manifest für Government 2.0!

    3. September 2009

    Im November findet die nächste eGovernment EU-Ministerkonferenz statt. Hier werden die Schwerpunkte im Bereich eGovernment für die nächsten drei Jahre festgelegt. David Osimo und Paul Johnston wollen mit einigen anderen Akteuren darauf hinwirken, dass bei den Beschlüssen die Government 2.0-Aspekte Transparenz, Partizipation und Kollaboration berücksichtigt werden. Dafür entwickeln sie ein offenes Manifest und suchen noch weitere Ideen, Vorschläge und Mitstreiter:

    Help craft a collective, open, bottom-up manifesto that will push governments to embrace the web culture of openness and collaboration in designing future public services. By working together and tapping the collective wisdom of a large group, our manifesto will carry a lot of weight. We will present the top-rated, collaboratively written version at the ministerial in Malmö and then encourage ministers to act in accordance with it.

    Alles neu macht bundestag.de?

    12. August 2009

    Der Webauftritt des deutschen Bundestages hat eine Überarbeitung erfahren. Das neue Design wurde heute veröffentlicht. Wirklich neue Funktionen finden sich leider kaum. Vorhandenes wird jetzt besser dargestellt, vor allem die Übertragungen aus dem Plenarsaal. Auch wurde die Benutzeroberfläche der verschiedenen Datenbanken verbessert.

    www.bundestag.de nach der Überarbeitung am 12.8.2009

    www.bundestag.de nach der Überarbeitung am 12.8.2009

    Leider wurde aber die Chance nicht genutzt grundlegende Änderungen vorzunehmen. So gibt es immer noch keine Schnittstellen, die den automatisierten Bezug großer Mengen an Informationen aus den Diskussionen und Beschlüssen des Bundestags erlauben. Da sind zum Beispiel die Parlamente in den USA und Großbritannien deutlich weiter. Auf Basis der Daten, welche diese Parlamente über ihre Schnittstellen zur Verfügung stellen sind zahlreiche Webangebote von Dritten entstanden. Diese stellen vielfach Online-Werkzeuge zur Verfügung, mit denen die Vielfalt an Informationen aus den Gesetzgebungs- und Beratungsprozessen schnell und einfach analysiert werden kann.

    Beispiele für Webseiten in den USA und Großbritannien, die bei der Beobachtung der Volksvertretungen helfen:

    TheyWorkForYou.com bereitet die Debatten der britischen Parlamente so auf, dass jeder Absatz der Reden im Internet einfach kommentiert und verlinkt werden kann.

    GovTrack.us bietet viele Möglichkeiten die Entstehung von Gesetzen genau nachzuverfolgen. Neben Informationen über den aktuellen Stand der jeweiligen Gesetzgebung werden die verschiedenen Versionen und Kommentierungen der unterschiedlichen Gremien zur Verfügung gestellt. Unterschiedliche Versionen können in automatisch verglichen werden. Über jedes einzelne angelaufene Gesetzesvorhaben kann man sich per RSS-Feed informieren.

    Eine kleine Presserundschau zum heutigen Relaunch von bundestag.de:

    Schon vor der offiziellen Vorstellung des überarbeiteten Portals befragte der Deutschlandfunk den Direktor des Grimme-Instituts Uwe Kamman zu den Möglichkeiten und Chancen von bundestag.de

    Eher skeptisch der Artikel “Leider nur ein Relaunch” im Tagesspiegel mit dem Fazit:

    Da ein Relaunch im klassischen Sinne nicht bedeutet, neue, innovative Produkte einzuführen sondern als Ersatz einer bestehenden Seite genügen soll, kann man diesen als gelungen bezeichnen. Die Chance einer längst nötigen Weiterentwicklung hat man damit allerdings vertan.

    Positiv beurteilt tagesschau.de in dem Artikel “Der Adler gibt Auskunft” den neuen Auftritt:

    Insgesamt ist die Neugestaltung der Bundestagsseite im Internet gelungen. Viele Punkte wurden erweitert und sind trotzdem leichter zu handhaben, außerdem kommt der neue Auftritt wesentlich zeitgemäßer daher als der Vorgänger. Die knapp vier Millionen Besucher pro Monat wird es freuen.

    Das Handelsblatt stellt in seiner Meldung “Der Politik ein Gesicht geben” fest:

    Die Suche nach Informationen wird durch den Relaunch in jedem Fall nutzerfreundlicher. Die Seite präsentiert sich übersichtlicher und ruhiger fürs Auge.

    Die Süddeutsche Zeitung bringt eine Meldung der DPA, in der Georg Hackmack einer der Mitgründer von abgeordnetenwatch.de die zu geringen Kommunikationsmöglichkeiten kritisiert:

    Kritisch sieht er [Gregor Hackmack] dagegen den Verzicht, über die Homepage mit den Bürgern in einen Dialog zu treten. bundestag.de bleibe somit eine Einbahnstraße der Kommunikation.