Posts Tagged ‘opendata’

NSW Public Transport Data Exchange (TDX) Program

3. Oktober 2009

“As part of the government’s plan to expand the available channels for accessing public transport information, this webpage has been created to provide route, timetable and stop/station/wharf information for download. The data is made available in the TransXchange format, an internationally recognised open XML standard for the exchange of public transport information.”

    Berliner Restaurantgesundheitskarte

    29. Mai 2009

    Im Frühjahr hat der Berliner Bezirk Pankow, unter viel Aufsehen, begonnen die Ergebnisse von amtlichen Lebensmittelkontrollen im Rahmen des “Smiley Projektes” im Internet zu veröffentlichen. Herausgekommen bei dieser guten Initiative sind interessante Negativ- und Positivlisten zu Pankower Restaurants (interessant zumindest wenn man in einem der negativen Beispiele schon häufiger gegessen hat). Die Zugänglichkeit dieser Informationen könnte noch weiter erhöht werden, wenn die Restaurants alle in einer Karte dargestellt werden. Der Bezirk könnte dies selber tun oder interessierte Bürger bereiten die Informationen entsprechend auf. Hindernis bei der Verwendung durch Dritte ist das Urheberrecht und das Format, in dem die Listen zur Verfügung stehen. Soweit ich sehen kann stehen alle Informationen auf den Pankower Seiten auf berlin.de unter einer Urheberrechtsklausel, die eine öffentliche Verbreitung erstmal untersagt.  Würden die Listen zusätzlich in leichter maschinenlesbaren Formaten als PDF-Dateien, wie zum Beispiel als strukturierter RSS-Feed angeboten, könnte eine Übernahme in eine Karte schnell umgesetzt werden. Hier ein schönes Beispiel aus San Francisco.

    Die Suche nach dem Elch

    25. Mai 2009

    Auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung hat Rechtsprofessor Lawrence Lessig am 15. Mai in Berlin in seinem sehr interessanten Vortrag die Grundlagen zu den Creative Commons-Lizenzverträgen dargestellt. Mit diesen Lizenzen können Autoren Dritten abgestuft Nutzungsrechte an ihren Werken einräumen. Nach seiner Aussage wird vielfach erst mit Hilfe solcher differenzierter Lizenzen die Produktion digitaler Werke im Internet möglich. Damit sich die Idee solcher Lizenzen weiter durchsetzt braucht es gute Anwendungen. Frei nach Lessig: Erst wenn ich einen Elch sehe, glaube ich auch, dass es einen gibt.

    Gerade für den öffentlichen Sektor könnte sich die Verwendung solcher Lizenzverträge anbieten, um öffentliche Informationen für andere leichter nutzbar zu machen. Solche Bestrebungen gibt es auch zunehmend, jedoch bisher vor allen Dingen in den angelsächsischen Ländern. Hier fordern Behörden aktiv ihre Bürger auf, frei verfügbare Daten als Basis für eigene Angebote zu nutzen.