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ISPRAT Whitepaper zu Open Government

20. Februar 2011

Open Government hat das Ziel, Politik und Verwaltung gegenüber Bürgern und Wirtschaft durch das verstärkte Angebot von Kooperation, Transparenz und Partizipation zu öffnen. Dieser Anspruch wird zurzeit schrittweise eingelöst: Eine wachsende Zahl von Beteiligungsmöglichkeiten auf allen Verwaltungsebenen sowie die Berücksichtigung von Open Government im Regierungsprogramm „Vernetzte und transparente Verwaltung“ und in der nationalen E-Government-Strategie zeigen, dass Deutschland bei diesem Thema auf einem guten Weg ist. Open Government wird jedoch nur dann seinen wahren Nutzen entfalten, wenn es – deutlich über netzpolitische Themen hinaus – im Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auch im Sinne eines Innovationstreibers umgesetzt wird. Open Government wird so zu einem Wegbereiter für die Digitale Agora, eine zeitgemäße Ausführung der Markt- und Versammlungsplätze in den Städten des antiken Griechenlands, die gleichzeitig Ort von Politik, Handel und sozialer Interaktion waren.

In diesem Whitepaper wird zunächst der Weg von den Preußischen Reformen zu einer modernen, IT-gestützten Verwaltung skizziert und anschließend das Entstehen der Digitalen Agora mit Beispielen belegt. Die Autoren zeigen, dass Institutionen – auch diejenigen der öffentlichen Verwaltung – in Zukunft von den neuen Interaktionsformen des Internets, z.B. sozialen Netzwerken, maßgeblich beeinflusst werden. Anhand der Beispiele „Open Data“ und „Soziale Netzwerke in der Verwaltung“ werden die Themen Transparenz und Kooperation aus organisatorisch-technischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht vertieft.

Autoren sind Dr. Dirk Graudenz, Barbara Krug (beide ISPRAT e.V.), Christian Hoffmann, Dr. Sönke E. Schulz, Thomas Warnecke (alle Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) und Jens Klessmann (Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS)

US Geological Survey nutzt Twitter für Erdbebenanalysen

28. März 2010

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat in einer Fallstudie den US Geological Survey und seine Nutzung des Dienstes zur Verbesserung der eigenen Erdbebenuntersuchungen vorgestellt:

“By mining real-time tweets, the USGS expands its suite of seismically derived information and obtains first-hand accounts of shaking seconds after an earthquake occurs.”

Mal eine andere Nutzung des Dienstes als die Verbreitung eigener Informationen durch eine Organisation. Die Analyse solcher Echtzeitinformationen könnte auch für andere Einrichtungen spannend sein, um die eigene Arbeit zu verbessern: Staus, Unfälle, Probleme mit der öffentlichen Infrastruktur, etc.

Gleichzeitig ist es auch eine Gratwanderung zwischen sinnvoller Beobachtung zur Verbesserung eigener Angebote und Überwachung der eigenen BürgerInnen.

    Government 2.0: It´s about human interaction

    30. Oktober 2009

    Andrea DiMaio about how to interact with citizens via Web 2.0 applications: “…the best option is for government folks to dress casual and join the cyberequivalent of pubs, soccer and baseball fields, to be on their own citizens’ social media groups and pages, listen to what they discuss and – where relevant and appropriate – contribute to those discussions” It is about human interaction and engagement and not just about technology.

      Online Database of Social Media Policies

      7. Oktober 2009

      Database with over 100 different social media policies. Nice!