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US Geological Survey nutzt Twitter für Erdbebenanalysen

28. März 2010

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat in einer Fallstudie den US Geological Survey und seine Nutzung des Dienstes zur Verbesserung der eigenen Erdbebenuntersuchungen vorgestellt:

“By mining real-time tweets, the USGS expands its suite of seismically derived information and obtains first-hand accounts of shaking seconds after an earthquake occurs.”

Mal eine andere Nutzung des Dienstes als die Verbreitung eigener Informationen durch eine Organisation. Die Analyse solcher Echtzeitinformationen könnte auch für andere Einrichtungen spannend sein, um die eigene Arbeit zu verbessern: Staus, Unfälle, Probleme mit der öffentlichen Infrastruktur, etc.

Gleichzeitig ist es auch eine Gratwanderung zwischen sinnvoller Beobachtung zur Verbesserung eigener Angebote und Überwachung der eigenen BürgerInnen.

    Sign in with your OpenID at your local gov website?!

    7. Oktober 2009

    “The US Government has embarked on an initiative to enable people to sign into US Government web sites using commercial identities. The public announcements of the first steps were made last week during the Gov 2.0 Summit. Now that we can write about the initiative, here’s a personal recap of some of the steps that have gotten us here, and thoughts about what comes next.” Interesting summary by Mike Jones.

    All news are local, especially in government

    6. Oktober 2009

    Ars Technica article about the challenge to provide hyperlocal information on a block by block basis by and for citizens.

    “The Internet has made it easy to connect with anyone anywhere—but it’s still tough to know what’s going on down the block, in local schools, or at City Hall. One foundation has a plan to change this.”

    Twitter für Politiker ohne Twitter

    28. September 2009

    Der Dienst @2gov bietet jetzt in den USA an, Twitter-Nachrichten an Politiker weiterzuleiten, selbst wenn diese die Kurznachrichtenseite gar nicht benutzen. Einmal auf der Webseite registriert können Nutzer Nachrichten an die Politiker ihres Wahlbezirks senden, indem sie @2gov in ihre Nachrichten aufnehmen. Nach Eigenaussage sammelt der Dienst diese Nachrichten und erstellt daraus einen Report, der den Volksvertretern übermittelt wird. Hört sich einfach und effektiv an.

    Data.gov: Informationsfreiheit reloaded?

    28. Juni 2009

    In den USA versucht erstmals eine neu gewählte Regierung Prinzipien des Web 2.0-geprägten Wahlkampfes in die Arbeit der Einrichtungen des öffentlichen Sektors zu übertragen. Die so erfolgreiche Einbeziehung der Wähler während des Wahlkampfs soll auch die Arbeit der neuen US-Administration unterstützen. Der Einsatz sozialer Medien in der öffentlichen Verwaltung und der damit verbundenen Prinzipien kann zu mehr Partizipation, Kollaboration und Transparenz führen, so die Hoffnung.

    Seit kurzer Zeit hat die US-Administration nun einen Chief Information Officer, Vivek Kundra, der für die strategische Ausrichtung der Informationstechnologie innerhalb der Bundesverwaltung zuständig ist. Eine seiner ersten Handlungen war die Einrichtung der Webseite data.gov. Hier sollen zukünftig möglichst viele Daten öffentlicher Einrichtungen in verschiedenen Formaten abgelegt werden. Diese Daten können dann von Dritten frei verwendet und in eigene Angebote einbezogen werden.

    Kundra vergleicht dieses Vorgehen im Interview mit der US-Zeitschrift Wired mit dem Angebot von GPS-Daten, welche zur Entstehung eines privaten GPS-Markts mit unzähligen Navigationsdienstleistungen geführt hat. So soll data.gov zum Einen Wirtschaftsförderung sein und zum Anderen eine transparentere öffentliche Verwaltung ermöglichen. Bürger und Unternehmen können, so die Hoffnung, mit den Daten Erkenntnisse gewinnen und neue Services entwickeln, die von den Behörden so nicht zur Verfügung gestellt werden. Kundra: “The key is recognizing that we don’t have a monopoly on good ideas and that the federal government doesn’t have infinite resources.”